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Wohnungsbaugenossenschaft
Pasewalk eG
Grünstraße 7
17309 Pasewalk

Tel: 03973 / 20880
Fax: 03973 / 208810

wbgen@wbg-pasewalk.de

Haus
Haus

Unsere Geschichte

Registrierungsbescheid

Registrierungsbescheid der
WBG „Ernst Thälmann“

Gruenstrasse

Ansicht der Grünstraße in den 60ern

Kleine Kirchenstrasse

Kleine Kirchenstraße um 1960

Ueckerstrasse

Ueckerstraße um 1960

Wie alles begann

Man schrieb das Jahr 1954. Nicht vergessen waren die Kriegsgeschehnisse. Die Menschen beschäftigten sich aber mit dem Wiederaufbau. Das Leben begann sich zu normalisieren - es sollte vorwärts gehen. Insbesondere musste die durch Kriegseinwirkungen stark zerstörte Stadt wieder aufgebaut und Wohnraum geschaffen werden.

Zu einem Neubeginn waren die Menschen bereit. Die vorhandene Lebenssituation verlangte ein rasches Handeln.
In dieser Zeit erließ die damalige DDR-Regierung die „Verordnung zur Bildung von Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften (AWG) und sie durch staatliche Hilfe zu fördern.

Durch die o.g. Verordnung waren die volkseigenen Betriebe gehalten, die Gründung von Wohnungsbaugenossenschaften zu fördern und zu unterstützen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der erste volkseigene Betrieb in Pasewalk, das Reichsbahnamt, die Initiative ergriff und am 13.12.1954 die AWG „Ernst-Thälmann“ in Pasewalk gründete, die unter der Registriernummer VII/55 beim Rat des Bezirkes Neubrandenburg eingetragen wurde. 12 Eisenbahner gehörten zu den Gründungsmitgliedern.

Unmittelbar nach der Gründung erfolgte der erste Spatenstich für den Bau von 16 Wohnungseinheiten des Typs 53/3 in der Birken- und Kastanienstraße, die zwischen 1956 und 1958 übergeben wurden.

Der genossenschaftliche Wohnungsbau von 1954 bis 1990

In dem kurzen Abriss zur Gründungsgeschichte wurden die ersten Aktivitäten zum Baugeschehen bereits erwähnt.
Mit einfachen Werkzeugen, wie Schaufeln, Spaten und Kreuzhacke, wurden die Baugruben ausgehoben.

In der Folgezeit, und zwar insbesondere in den 60 er Jahren entwickelte sich des innerstädtische Areal – Marktstraße, Kleine Kirchstraße, Ueckerstraße, Mühlenstraße, Grünstraße bis hin zur Großen Kirchstraße, gewissermaßen zu einer Großbaustelle unserer Genossenschaft. Insgesamt wurden in dieser Zeit 412 Wohnungen unterschiedlichsten Typs, wobei der Typ Brandenburg vorherrschte, gebaut.

Der Wunsch nach einer Neubauwohnung, um endlich den beengten, oftmals unwürdigenden Wohnverhältnissen zu entfliehen, ließ die Mitgliederzahl rasch ansteigen. Sie stieg von 12 Mitglieder im Jahr 1955 auf 564 im Jahr 1970 und setzte sich in den Folgejahren unvermindert fort. Die Wartezeit für eine Genossenschaftswohnung betrug zu dieser Zeit 3 Jahre!

Deshalb wurde bereits 1961/62 mit der industriellen Großblockbauweise, die zu einer erheblichen Verkürzung der Bauzeiten führte, an der Ueckerstraße begonnen. Es folgten Mitte der 70er bis Anfang der 80er Jahre die Wohnungen in der Oststadt und Ende der 80er Jahre die WBS-70-Bauten in der „neuen Innenstadt" in Marktnähe.

Am 31.12.1989 bewirtschaftete die Genossenschaft 1247 Wohnungen in 44 Wohnhäusern.

Die Wendezeit

Wie vor allen Wohnungsunternehmen der ehemaligen DDR stand auch vor unserer Genossenschaft die Notwendigkeit die Geschäftstätigkeit auf die nun vorhandenen marktwirtschaftlichen Bedingungen auszurichten. Dies war auch in unserer Genossenschaft mit einem Lernprozess der Mitarbeiter verbunden, der gewissermaßen im Eilzugtempo zu absolvieren war.

Die AWG „Ernst Thälmann" wurde durch Satzungsänderung auf ihrer letzten Delegiertenkonferenz am 29.11.1990 zur Wohnungsbaugenossenschaft Pasewalk eG umgewandelt.